Ausgabe 2/2012
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Zeitschrift feminin & fit

Einige Themen, die in der feminin & fit standen 

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Die positive Kraft der Hormone
Natürliches Anti-Aging für Haut und Körper


Weit über 60 Hormone durchfluten unseren Körper. Ihre Bedeutung wird auch heute noch oft unterschätzt. Hormone steuern unsere Gefühle und unser Sexualleben. Doch sie können noch viel mehr: Hormone bestimmen entscheidend unsere Lebensqualität und Gesundheit – insbesondere in der zweiten Lebenshälfte macht sich das bemerkbar. Lesen Sie, wie Sie mit einer hormonfreundlichen Lebensweise die positive Kraft dieser natürlichen Körperchemie möglichst lange erhalten können.

 Die bekanntesten Hormone sind die Sexualhormone vom Typ der Androgene (z. B. Testosteron) und der Östrogene. Sie spielen bei der Fortpflanzung eine wichtige Rolle, aber sie erfüllen auch andere wichtige Aufgaben: Beide Hormongruppen beeinflussen nicht nur psychische und emotionale Prozesse, sondern sie bestimmen Festigkeit und Kraft der Muskulatur und damit zum Beispiel die Stabilität des gesamten Haltungsapparates.
Lange Zeit glaubte man, dass das Wachstumshormon (STH) nur in der Jugend für eine optimale Entwicklung sorgen würde. Aber mittlerweile steht fest: Es ist auch im Erwachsenenalter ein unverzichtbares Hormon. „Es reguliert, wie viel Fett und Magermasse unser Körper aufweist, wie effektiv das Immunsystem arbeitet und vieles andere mehr“, so Simone Homm, Ärztin für Innere Medizin im Krankenhaus Bruchsal, die sich schon seit Jahren mit dem Einfluss der Hormone auf Körper und Psyche beschäftigt. ... (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)



Gute Öle für die gesunde Küche
Für jeden Zweck das richtige Öl


Das Interesse an Pflanzenölen für die kalte und warme Küche wächst. Und auch das Angebot nimmt stetig zu. Doch worauf sollten Sie beim Kauf achten? Welches Öl schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund? Spielt der Verwendungszweck eine Rolle? Wir haben uns die wichtigsten Pflanzenöle einmal näher angesehen.

Bis vor wenigen Jahren waren Sonnenblumen- und Maiskeimöl das Maß aller Dinge. Bei der Zubereitung von kalten und warmen Speisen durften sie nicht fehlen. Man konnte sich in dem Glauben wiegen, etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun, denn die beiden Ölsorten  enthalten viel ungesättigte Fettsäure in Form von Omega-6-Fettsäure (Linolsäure).
Auch wenn der Organismus diese Fettsäure braucht – zu viel davon ist nicht gut. Denn im Übermaß verzehrt, bildet der Körper daraus Substanzen, die u.a. entzündungsauslösend wirken und das gefäßschützende HDL-Cholesterin im Blut senken.
Trotz der schlechten Presse in den letzten Jahren – Sonnenblumenöl steht beim Verbrauch in der Küche immer noch an erster Stelle. Mit einer der Hauptgründe: Es ist preiswert, ziemlich geschmacksneutral und kann für die Salatsauce genauso wie für Zubereitungen in der Bratpfanne genommen werden. Den Ruf, die Gesundheit mehr zu fördern als Sonnenblumenöl, hat mittlerweile Rapsöl; unter anderem deshalb, weil es viel weniger Linolsäure enthält. Statt dessen steckt in Rapsöl reichlich Omega-3-Fettsäure (in Form von Alpha-Linolensäure) und Ölsäure (über 60 Prozent). Diese Kombination ist es, die in der letzten Zeit von Ernährungswissenschaftlern immer wieder als gesundheitlich positiv beurteilt wurde. ... (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)



Was halten Leserinnen von feminin & fit?

"Ich hätte nicht gedacht, dass es eine solche Zeitschrift überhaupt gibt." (Helga B. aus Kassel per Email)


"Insbesondere die kritischen Berichte, die ich so nirgendwo lese, gefallen mir sehr gut" (Elke H. aus Gera am Telefon)

"Schade, dass das Heft nur viermal im Jahr erscheint. Ich warte immer schon gespannt auf die neue Ausgabe." (Cornelia K. aus München)

"Auch wenn ich viel im Internet unterwegs bin, möchte ich die gut recherchierten und wirklich sehr informativen Berichte nicht mehr missen." (Dr. Vera R. aus Dortmund, eine langjährige Abonnentin)

"Macht weiter so. Tolle Texte. Sie sind ein Leuchtturm für mich." (Renate A. aus Leipzig per Email)



Ohne Fisch keine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäure

Für viele ist es fast schon eine Gewissensfrage: Reicht die Omega-3-Fettsäure aus, die in vielen Pflanzenölen, Leinsamen und Biomilch steckt, und in geringen Mengen auch in Blattgemüse und einigen Nüssen, um den täglichen Bedarf zu decken?

 In der Regel nicht, so die derzeitige Meinung der Wissenschaft. Und da helfen auch keine Omega-3-Brote und Omega-3-Hühnereier (die Hühner werden z. B. mit Leinsamen oder Algen gefüttert). Zwei Portionen Meerfisch pro Woche sollten noch hinzukommen. Einer der Hauptgründe: Die zwei wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die im Fisch „pur“ enthalten sind, kann der menschliche Organismus nur in geringem Umfang aus der in Ölen, Pflanzen, Samen und Nüssen enthaltenen Alpha-Linolensäure bilden. Die Umwandlungsrate liegt bei rund 10 Prozent.... (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)



So halten Sie Ihr Gedächtnis aktiv
Jeden Tag ein bisschen schlauer


Ging man bis vor einigen Jahren noch davon aus, dass das menschliche Gehirn nicht trainierbar ist, so weiß man heute: Auch die kleinen grauen Zellen können fit gehalten werden. Am liebsten mögen sie richtige Herausforderungen.

Das Gehirn des Menschen birgt noch viele Geheimnisse. Zu kompliziert und nur schwer durchschaubar sind die Abläufe im Inneren des Schädels. Doch seit Gehirnaktivitäten mit modernen Apparaten wie den Kernspintomographen sichtbar gemacht werden können, hat sich unser Wissen über die kleinen grauen Zellen grundlegend gewandelt. Denn Gehirnregionen mit erhöhten Aktivitäten lassen sich jetzt farblich darstellen. Man sieht, wo sich im Gehirn etwas tut, wenn wir denken.

Was auf den ersten Blick nur für Wissenschaftler von Interesse zu sein scheint, hat zu ganz praktischen Konsequenzen geführt. Mittlerweile wissen wir nämlich viel besser als noch vor einigen Jahren, wie wir unser Gehirn fit halten und seine Leistungsfähigkeit steigern können.
Schon länger bekannt ist der grobe Aufbau und die Funktionsweise unseres Gehirns: Die linke Gehirnhälfte hat sich auf Aufgaben spezialisiert,    die sich mit folgenden Worten umschreiben lassen: analytisch, logisch, mathematisch, verbale Intelligenz, konzentrierte Wahrnehmung.
Die rechte Gehirnhälfte nimmt die Welt ganzheitlich war. Hier lauten die Stichwörter zum Bespiel: passiv, formorientiert, sinnlich, praktische Intelligenz, Wahrnehmung von Mustern und synthetisch.

Emotionen, Gefühle auf der einen Seite, Logik und Vernunft auf der anderen Seite. Gerade in der westlichen Welt wird dieser Gegensatz täglich gelebt. Er zeigt sich zum Beispiel in der Organisation des Schulwesens: Musische Fächer oder Sport stehen auf der Streichliste ganz oben, wenn Schulstunden gekürzt werden. Denn diese Fächer umgibt immer noch der Hauch des Überflüssigen. . . . (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)



Nach Zeckenstich sofort Antibiotika nehmen?
Borreliose-Gefahr: Ärzte raten zu stufenweisem Vorgehen


Zeckenschutzimpfungen schützen vor FSME, die zur Gehirnhautentzündung führen kann. Doch bislang gibt es keinen Impfschutz vor der weitaus häufiger auftretenden Borreliose, die ebenfalls durch Zeckenstiche übertragen wird. Doch wer schnell und richtig handelt, kann sich in den meisten Fällen die Krankheit vom Leib halten.

 Die gute Nachricht vorweg: In längst nicht jeder Zecke stecken Borrelien. Eine Studie des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg ergab, dass nur 15 Prozent der Spinnentiere mit diesen Bakterien infiziert sind.
Aber auch wer von einer infizierten Zecke gestochen wird, hat eine recht große Chance, von den Borrelien verschont zu bleiben: Denn nur bei jedem vierten Menschen mit Stich von einer befallenen Zecke kam es auch zur Borreliose.
Wer von einer Zecke gestochen wurde, sollte sie möglichst schnell wieder aus der Haut bekommen (siehe auch Info-Kasten nächste Seite). In der Regel gehen . . . (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)



Die Magie der Farben
Was sie bedeuten,
wie sie wirken und heilen


Farben sind immer und überall präsent. Unsere Orientierung erfolgt mit ihrer Hilfe. Ob Obst- oder Kleiderkauf – sie spielen eine überragende Rolle. Farben sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Seit sie nicht mehr mühsam aus Früchten, Blüten oder Tierbestand­teilen erzeugt werden müssen, sind sie allgegenwärtig. Denn Farbe ist preiswert geworden. Jeder kann sich heute purpurrote Kleidung kaufen – noch vor 150 Jahren war das ein Privileg weniger. Lesen Sie, was die einzelnen Farben bedeuten und wie sie wirken. Wir haben uns die wichtigsten vorgenommen: Gelb, Violett, Rot, Orange, Blau und Grün.

Gelb ist die Farbe der Sonne und des Lichts. Gelb steht für Freude, Licht und Heiterkeit. Gelb strahlt und leuchtet. Mit Gelb wird Energie, Reife und Frucht­barkeit assoziiert. Kommunikation, Optimismus und Offenheit werden ebenfalls mit Gelb in Zusammenhang gebracht.
Im alten China galt Gelb als Farbe der Glück­seligkeit, des Ruhms und der Weisheit. Gleich­zeitig verkörperte sie auch Herrschaft und Macht. Gelbe Gewänder, die mit Safran gefärbt waren, durften nur der Kaiser und Mönche tragen. Gelb ist eine Gute-Laune-Farbe. Sie wirkt aufheiternd und erwärmend – und trotzdem wird sie in Umfragen nur von wenigen Menschen als Lieblingsfarbe genannt. Der Grund dürfte . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)




Rückenfit

Rund zwei Drittel aller Männer und Frauen haben sie gelegentlich oder dauerhaft – Schmerzen in Nacken, Rücken oder Schultern. Doch wer seine Muskulatur kräftigt und in Bewegung hält, kann in vielen Fällen das Übel vertreiben. Die folgenden Übungen helfen Ihnen dabei; drei bis vier Mal pro Woche jeweils zehn Minuten reichen in vielen Fällen schon aus. Die Hilfsmittel: Ein Gymnastikband (gibt es in Sportfachgeschäften), ein Handtuch und eine Isomatte oder Decke. (Es folgen sechs Seiten mit tollen Übungen,
Textauszug aus feminin & fit, November 2008)



Mit der Pille zum falschen Partner?

Orale Verhütungsmittel verändern bei Frauen den Geruchssinn. Was für die Partnerwahl nicht ohne Folgen bleibt, sagen Wissenschaftler.

Ist die Pille daran schuld, dass mittlerweile fast jede zweite Ehe wieder geschieden wird? Auf diesen Gedanken kann zumindest kommen, wer sich die Forschungsergebnisse einer Studie der Universität Liverpool ansieht. Denn mit Pille suchen sich Frauen tendentiell unpassende Männer aus, sagen die Wissenschaftler. Normalerweise fühlen sich Frauen von Männern angezogen, . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)




Wechseljahresbeschwerden und Regelschmerzen
natürlich behandeln


Klassische Hormonersatztherapien sind in vielen Arztpraxen immer noch das Mittel der Wahl bei Beschwerden in den Wechseljahren. Alternative Behandlungswege werden oft gar nicht in Erwägung gezogen. Wir stellen sie Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Darunter auch zwei sanfte Helfer, die bisher eher ein Schattendasein geführt haben: Yamswurzelpräparate und natürliches Progesteron.

Vor einigen Wochen machte eine Meldung die Runde, die vielen Befürwortern der Hormonersatztherapien nicht gepasst haben dürfte: Eine langjährige Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg hat nämlich ergeben, dass sich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, deutlich erhöht, wenn die Hormonersatztherapie länger als fünf Jahre dauert.
„Diese Ergebnisse bestätigen Befunde einer amerikanischen und einer britischen Untersuchung, die in den Jahren 2002 und 2003 Aufsehen erregten“, sagt der Studienleiter Prof. Wilhelm Braendle. Und er wiederlegt damit den damals häufig zu hörenden Einwand, die Ergebnisse der amerikanischen Studien ließen sich nicht auf Deutschland mit seinen ganz anderen Verschreibungsgewohnheiten übertragen. Trotzdem: Die Befürworter der klassischen Hormonersatztherapie . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)



Schlafstörungen
Wenn die Nacht nicht enden will


Schlafstörungen sind weit verbreitet. Und sie gelten, wenn sie länger anhalten, als gravierende Gesundheitsstörung. Der Schlafforscher Professor Zulley von der Uni Regensburg beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Problem. Er weiß, wie Betroffene wieder zu ihrem Schlaf finden.

Sie legen sich ins Bett, schlafen, und wachen am nächsten Morgen frisch und ausgeruht auf . . . So wünscht sich jeder seine wohlverdiente Nachtruhe. Doch die Realität sieht leider oft anders aus: Viele haben es schon erlebt, wie quälend und lang eine schlaflose Nacht sein kann. Schlimm, wenn dieses Problem wiederholt auftritt oder sogar . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)

Aboangebot für Zeitschrift feminin & fit

Ginseng – die Kraft, die aus der Wurzel kommt
Roter Ginseng enthält mehr Wirkstoffe als sein weißer Verwandter


Die Wurzeln der Ginsengpflanze wurden schon vor 5000 Jahren von chinesischen Heilkundigen genutzt und galten als Wunderdroge, die nur den Mächtigsten vorbehalten waren. Ginseng wächst hauptsächlich in den Bergwäldern Chinas und Koreas. Aber auch in Europa hat der Anbau mittlerweile Fuß gefasst.

Die Pflanze ist eher unscheinbar mit einem knapp einen Meter langen Stängel, an dessen Ende sich sechs fingerförmige Blätter entfalten. Die Verästelungen der langen Wurzel erinnern an Kopf, Arme, Rumpf und Beine oder das Gewand eines Menschen. „Die Chinesen gaben ihr daher den Namen jenshen (Ginseng) – das bedeutet Menschenwurzel und setzt sich zusammen aus shen, Seele, und jen Gestalt des Menschen“, so der Ginseng-Experte und Mediziner Dr. Wolfgang Grebe. Im Reich der Mitte war der Gebrauch von Ginseng Kaisern und den höchsten Würdenträgern des Staates vorbehalten. Dieses Privileg hielt sich über Jahrtausende. In Europa wurde die Wurzel in der Mitte des 9. Jahrhunderts durch die Araber bekannt. Das Wissen um die Heilkraft ging aber wieder verloren. Auf wachsende Nachfrage in Europa . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)




Zahnseide: Der große Pflegeflop
Seit Jahren wird das „Fädeln“ empfohlen – doch ob es den Zähnen überhaupt nützt, ist völlig offen


Aktuelle wissenschaftliche Studien bringen es jetzt ans Tageslicht: Der landauf, landab lautstark propagierte Gebrauch von Zahnseide ist ohne messbaren Nutzen. Weder verhindert Zahnseide Karies noch gibt es wissenschaftlich stichhaltige Beweise, dass mit der Fädelei Zahnfleisch- und andere Erkrankungen unterbunden werden können.

In den meisten Prophylaxe-Abteilungen von Zahnarztpraxen gehört die Empfehlung an die Patienten, doch bitte täglich Zahnseide zu benutzen, zum Standard-Ermahnungs-Repertoire. Doch wer bisher glaubte, solche Empfehlungen seien mit vielen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen untermauert, muss enttäuscht werden: Es gibt diese Untersuchungen nicht und es hat sie auch nie gegeben.
„Entdeckt“ wurde diese erstaunliche Lücke kürzlich von Wissenschaftlern aus den USA, Kanada und Brasilien. Sie haben weltweit in Datenbanken nach Belegen für die Wirksamkeit von Zahnseide gesucht – und wurden nicht fündig. Ihr ernüchterndes Ergebnis: „Zur Wirksamkeit von Zahnseide bei Erwachsenen und zur Vorbeugung anderer Probleme wie Zahnfleischerkrankungen fanden sich keine Studien“, heißt es zusammenfassend in einer Veröffentlichung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) aus Köln. Und weiter an anderer Stelle: „Auch wenn allgemein stark empfohlen wird, die Zähne täglich zusätzlich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen, ist nicht belegt, dass diese Art der Zahnpflege für Menschen mit guter Zahngesundheit einen großen Unterschied bedeutet.“
Mit Kindern waren Untersuchungen gemacht worden . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)




Cosmeceuticals
Wenn der Arzt zum
Cremetopf greift


Schon lange herrscht im Cremeregal absolute Übersättigung: Zig tausend bunte Tuben, Flakons und Flaschen locken mit abenteuerlich klingenden Anti-Age-Inhaltsstoffen, komplizierten Pflegekonzepten und oft ziemlich waghalsigen Slogans. Verwirrung total. Die Rettung bieten jetzt die Halbgötter in Weiß: Dermatologen entwickeln Hautpflegeprodukte.

Ärzte stehen für Kompetenz, Vertrauen und Sicherheit. Sollte sich dieser Vertrauensvorschuss nicht auf eine andere Branche übertragen lassen? Einige Dermatologen sind diesen Schritt gegangen und habe sich mit der Kosmetik vermählt. Das macht Sinn, schließlich haben beide Bereiche die gleiche Leidenschaft: Haut. Selbige möglichst lange möglichst gesund, jung und strahlend schön zu erhalten ist erklärtes Ziel der Verbindung, aus der mittlerweile auch Produkte hervorgegangen sind. Sie sind ein Mix aus Medizin und Kosmetik . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)




Wie sich Stress und Streit vermeiden lassen
Liebe in unruhigen Zeiten


Das Leben ist stressiger geworden in den letzten Jahren; die Belastungen nehmen zu. Männer leiden darunter, aber auch Frauen. Trotz aller Gleichberechtigungsparolen – die Doppelbelastung ist so aktuell wie eh und je: Wenn zum Job (vielleicht sogar mit wöchentlich wechselnden Arbeitszeiten) die tägliche Arbeit im Haushalt hinzukommt und auch noch Kinder Aufmerksamkeit und Betreuung verlangen, kann es auf Dauer ungemütlich werden. Solche Situationen machen krank, im wahrsten Sinne des Wortes: Herzinfarkt und Schlaganfall sind schon lange kein „Privileg“ mehr der Männer. In solchen Lebens­lagen heißt das Zauberwort „Organisation“. Und viele Frauen haben sich wahrlich zu Expertinnen in der Bewäl­tigung der vielen Pflichten und Aufgaben entwickelt. Hinzu kommt: Da in einer Partnerschaft niemand mehr automatisch für bestimmte Aufgaben zuständig ist, muss alles besprochen und ausgehandelt werden. Die moderne Partnerschaft kommt nicht mehr ohne Terminkalender und Verhandlungsgeschick aus. Wenn dann noch der Arbeitsplatz . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)




Perspektiven für einen gesunden Stoffwechsel
Richtig entschlacken und entgiften


Gönnen Sie Ihrem Körper mal etwas Neues und geben Sie dem Stoffwechsel einen Kick. Holen Sie ihn aus seiner Ernährungs-Routine heraus und legen Sie die Basis für ein gesünderes Leben. Wie Sie das erreichen können? Wir stellen Ihnen eine Vielzahl von Methoden vor und versprechen Ihnen: Auch für Sie ist garantiert etwas dabei.

 Sie können mit einem harten Einschnitt beginnen, quasi mit einem Paukenschlag: Fasten nennt sich die Methode. Sie ist in allen Kulturen zu finden – oft mit einem religiösem Hintergrund. Doch ganz gleich, wie der zeitweise Nahrungsentzug  begründet wird, abrupt auf die Essbremse zu treten, kann für einen ansonsten gesunden Organismus eine sinnvolle Herausforderung sein. Fastenärzte sind selbst immer wieder erstaunt, wie schnell sich Blut- und Leberwerte und andere Messdaten verbessern. Wer in der Nachfastenzeit die ärztlichen Ratschläge beherzigt und bei seiner Ernährung und seinem Freizeitverhalten nicht wieder in alte Gewohnheit abgleitet – zu viel und falsches Essen, wenig Bewegung –, kann von diesen Erfolgen lange profitieren. Mehr zu den verschiedenen Fastenmöglichkeiten auf den nächsten Seiten.
Doch die eigenen Ernährungsgewohnheiten können Sie auch weniger abrupt umstellen. Die Merkregel ist im Prinip ganz einfach . . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)




Wie entgifte ich
meinen Körper?


Es gibt Stichworte, die spielen in der täglichen schulmedizinischen Praxis keine allzu große Rolle. „Entgiftung“ oder auf Neu-Deutsch „Detoxikation“ gehören dazu. Mediziner aus dem Umfeld der Naturheilkunde hingegen halten bei vielen Krankheiten und Beschwerden (z. B. Allergien, Hauterkrankungen, Asthma oder Rheuma) eine Stärkung der Entgiftungsfähigkeit des Körpers für notwendig. Ohne Entgiftung sei alles medizinische Handeln nur ein Kurieren an Symptomen. Sich entgiften zu können, macht den menschlichen Organismus überlebensfähig. Jede einzelne Zelle besitzt diese Fähigkeit. Die Entgiftungsleistung lässt zwar mit zunehmendem Alter nach. Doch dieser Rückgang kann verlangsamt werden, wenn wichtige Entgiftungsorgane wie z. B. Leber und Nieren in ihrer Funktionsfähigkeit gestärkt werden. Davon profitiert dann auch der Gesamtorganismus. Die Entgiftungsfähigkeit des Körpers wird zum Beispiel . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)




Interview mit dem Gesundheitsunternehmer Dr. Peter Jentschura
„Gesünder leben durch basenbildende Ernährung“


Seit mehr als 25 Jahren befasst sich Dr. h. c. Peter Jentschura mit naturwissenschaftlichen Forschungen zum Thema Körperchemie mit dem Schwerpunkt Verschlackung und Entschlackung. Der Firmengründer und Geschäftsführer der Jentschura International GmbH in Münster ist gelernter Drogist, Industriekaufmann und erfolgreicher Buchautor.

    1. Kann man wirklich sagen, dass sich viele Zivilisationskrankheiten auf falsche Ernährung zurückführen lassen?
Dr. Jentschura: Ja, durchaus. Eine unausgewogene Ernährung kann zahlreiche Zivilisationskrankheiten begünstigen oder sogar hervorrufen. Gekoppelt mit Alkohol, Nikotin, mangelnder Bewegung, Stress und Ängsten entsteht im Körper rasch ein gefährlicher Giftcocktail, der zu einer chronischen Übersäuerung des Organismus, zu Substanzverzehr, zu Strukturschäden oder zu Ablagerungen führen kann. Mögliche Folgen sind unter anderem Bluthochdruck, Übergewicht, Arteriosklerose, Osteoporose, Gicht, Cellulite, Haarausfall, Allergien, Diabetes, Neurodermitis und andere Hautkrankheiten. 
    2. Was sind die größten Ernährungssünden?
Dr. Jentschura: Die größte Ernährungssünde besteht darin, dass sich viele Menschen bei der Auswahl und der Zusammensetzung ihrer Mahlzeiten keine Gedanken machen . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)




Wissenschaftler stellen Wirksamkeit der
HPV-Impfung in Frage


Seit Herbst 2006 können sich Mädchen und Frauen in Deutschland gegen Humane Papillom-Viren (HPV) impfen lassen. Diese Impfung wurde als medizinischer Durchbruch im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs gefeiert. Seit dieser Zeit wird aber auch über mögliche Nebenwirkungen, die Kosten der Impfung sowie die Werbe-Kampagne für die Impfung intensiv diskutiert. Vor kurzem stellte auch eine Gruppe von Wissenschaftlern öffentlich die Wirksamkeit der Impfung in Frage.

Ob die Impfung überhaupt das leistet, was sie verspricht, wurde kaum hinterfragt. Gerade die entscheidende Frage der Wirksamkeit, im Sinne einer Senkung der Neuerkrankungen an Gebärmutterhalskrebs, ist bisher nicht ausreichend geklärt worden“, so die 13 Frauen und Männer der Wissenschaft in einem offenen Brief . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)


Aboangebot für Zeitschrift feminin & fit

Wellness-, Fitness- und Light-Produkte
Verführung zum Weiteressen


In der bunten Welt der Wellness-, Fitness- und Lightprodukte wimmelt es nur so von Halbwahrheiten. Die Verpackungen signalisieren Gesundheit und ein Leben ohne Übergewicht. Doch dauerhaft schlank machen diese Produkte nicht. Ganz im Gegenteil, wie wissenschaftliche Studien zeigen.

Geht man nach den von einigen Lebensmittelfirmen bevorzugten Produktverpackungen, müsste Abnehmen eigentlich ganz leicht sein. Denn die vielen schlanken und taillierten Plastikflaschen, die seit einiger Zeit die Regale der Lebensmittelläden bevölkern, sollen ja signalisieren: Kauf mich, denn mein Inhalt bringt dir, was meine Verpackung schon hinter sich hat ­– weniger Umfang und mehr Leichtigkeit. Schlanke, weibliche Silhouetten zieren zum Beispiel auch Cornflakes-Verpackungen. Dazu gesellen sich Abbildungen von gesundem Korn und fitten Blumen. Doch sind die Nahrungsmittel aus der Wellness-, Fitness-Light-Du-Darfst-Ecke wirklich der Weg zu mehr Gesundheit und einer schlanken Linie?
Die Wissenschaftlerin Kelly Geyskens von der Katholischen Universität Leuven in den Niederlanden hat zu dieser Frage mehrere Experimente gemacht – und entdeckte erstaunliche Zusammenhänge.

Zwei Gruppen wurden im Rahmen eines Geschmackstests – so hatte man es den Teilnehmern gesagt – Low-fat-Chips vorgesetzt. Vor dem Genuss der mit wenig Fett gebackenen Chips stand etwas Arbeit: Die Teilnehmer mussten einen „Sprachtest“ absolvieren. In der einen Gruppe mussten Sätze mit positiven und gesundheitsbezogenen Wörtern („Jogging“, „lachen“, „Früchte“, „Sport“, „Vitamine“ etc.) gebildet werden. In der anderen Gruppe waren die Wörter neutral und hatten nichts mit Gesundheit zu tun.
Das Ergebnis: In der „Gesundheitsgruppe“ wurden viel mehr Low-fat-Chips gegessen als in der neutralen Gruppe. 
Das Testergebnis dürfte alle Marketingverantwortlichen in der Ernährungsindustrie glücklich stimmen – und sollte bei jedem Verbraucher die Alarmglocken schrillen lassen: Die Versuchung . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)



Wellness, Fitness, Light:
Viele Produkte holen sich eine rote Ampel


Mehr Fitness und mehr Leistungsfährigkeit  – immer häufiger sollen Lebensmittel nicht nur schmecken und satt machen, sondern auch für ein gutes Lebensgefühl zuständig sein. Die Verpackungen sind verführerisch gestaltet – der Inhalt dagegen oft enttäuschend und gar nicht zum gesunden Image passend. So sind zum Beispiel viele der sich fit gebenden Frühstücks-Cornflakes mit einer dicken Zuckerschicht überzogen (damit sie beim Zubeißen schön knacken und sich frisch und gesund anhören). Wir bringen . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)



Light extrem: So lässt sich Wasser teuer verkaufen

Wer hätte das gedacht: dank einfallsreicher Lebensmittelchemiker lässt sich auch Sahne ersetzen. Das Ergebnis heißt „Kochen mit Finesse“ und sieht in etwa so aus wie das Original, hat aber eine cremigere Konsistenz. Nur Geruch und Geschmack sind noch „verbesserungsfähig“. Aber was heißt bei einer solchen Chemiemixtur aus Stabilisatoren, Zucker, Aroma, Farbstoff und anderen Ingredienzien schon verbesserungsfähig – das Ergebnis ist und bleibt ein fade schmeckendes Kunstprodukt.
Beworben wird „Kochen mit Finesse“ mit dem Argument, im Gegensatz zu Sahne . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)



Trend: Bio- statt nur Naturkosmetik
Mehr Transparenz durch neue Zertifikate


Natur-Schönheiten sind en vogue. Ob beim Makeup oder in Sachen Pflege. Das Motto: An meine Haut lasse ich nur – alles made by Mutter Natur. Denn Phyto-Power pflegt die Haut, ist Balsam für die Seele und derzeit der Hit im Cremetopf. Doch wieviel Natur, vielleicht sogar in Bioqualität, in Naturkosmetik steckt, ist oft ein Rätsel. Herstellerneutrale Kosmetik-Zertifikate sollen jetzt Verbrauchern Klarheit und Sicherheit bringen.

Die Beauty-Branche wächst und gedeiht. Nicht nur was die Umsätze angeht. Vor allem die Wirkstoffe spießen dieser Tage aus der Erde. Wörtlich gemeint: Natürliche Wirkstoffe lösen chemische Kosmetika ab. Der Grund: Glitzernd weiße und ultra geschmeidige Cremes sehen zwar hübsch aus. Nutzen tut das in den meisten Fällen jedoch höchstes ihrem Verkauf, nicht aber der Haut. Chemische High-Tech-Pflege und Mega-Versprechen . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)



Streitkultur: Besser ohne Verlierer
Wie Sie endlosen Streitspiralen
aus dem Weg gehen


Du, ich, wir – diese Worte spielen eine bedeutende Rolle, wenn Paare nicht einer Meinung sind. Trotz aller sinnvollen Routine und über die Jahre eingeübter Verhaltensweisen kann es immer wieder zu längerdauernden Diskussionen kommen. Und dann geht es oft recht schnell nicht mehr um „die Sache“, sondern um tieferliegende Probleme. Solche Grundsatzdiskussionen machen alles noch komplizierter. Doch mit einigen einfachen Regeln lassen sich für die meisten Alltagskonflikte Lösungen finden.

Es sind immer wieder die gleichen Themen, über die Paare diskutieren oder streiten: Geld, Verwandtschaft, Arbeitsteilung im Haushalt oder Kindererziehung. Wenn es gut läuft, lassen sich die Fragen und Probleme schnell klären.
Zum Problem werden solche Themen erst dann, wenn sie immer wieder auf die Agenda kommen und regelmäßig Anlass für Meinungsverschiedenheiten sind. Lösungen kommen dann eher zufällig zustande; sie sind kein von beiden Seiten akzeptiertes Ergebnis einer Diskussion. Aber auch das kann eintreten: Weil einer oder beide Partner sich nicht immer wieder über die gleichen Themen unterhalten oder gar streiten wollen, geht man den strittigen Themen aus dem Weg. Und so entstehen schnell immer größer werdende Schweigekreise. Die Partner entfernen sich immer weiter voneinander. Man lebt zusammen und hat sich trotzdem nichts mehr zu sagen. . . .( Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)

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Homöopathische Behandlungen
besser als Schulmedizin


Wohl kaum ein Bereich in der Medizin ist so von Emotionen durchwoben wie die Homöopathie. Der Hauptgrund: Es kann bisher nicht erklärt werden, wie die hochverdünnten Arzneimittel überhaupt wirken sollen. Doch solche Erklärungen braucht man auch nicht unbedingt. Prof. Dr. Claudia Witt vom Berliner Universitätsklinikum Charité geht einen ganz anderen Weg. Sie beschäftigt sich mit der Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen – und hat erstaunliche Entdeckungen gemacht.

Wer sich mit Homöopathen unterhält, wird viel von Erfolgen und auch von Misserfolgen erfahren. Längst nicht jede Behandlung schlägt an, es wird probiert und gesucht. Ihnen geht es da nicht anders als Schulmedizinern. Gerade im Bereich der chronischen, sich schon über Jahre hinziehenden Krankheiten, ist der Heilungserfolg oft nicht sicher; zu vielschichtig     können die Ursachen und Hintergründe der Krankheit sein. Sicherheit gibt es in der Medizin nicht. Sie ist immer noch Heilkunst. Doch während die Heilungserfolge der Schulmediziner ihrem Können und der eingesetzten Medizin zugerechnet werden, müssen erfolgreich behandelnde Homöopathen immer noch damit rechnen, als halbe Scharlatane hingestellt zu werden. Erfolgreich homöopatisch behandeln? Das ginge gar nicht, so die Gegner dieser Medizinrichtung, weil sehr hochverdünnte Homöopathika gar keinen Wirkstoff enthielten. Und wo kein Wirkstoff sei, könne auch nichts wirken. Und damit auch keine Krankheit geheilt werden. Wer als Patient eine homöopathische Behandlung erfolgreich beende, so die Logik der Homöopathiegegner, hätte sich den Weg zum Homöopathen sparen können, denn er wäre ohnehin wieder gesund geworden. . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)



Bringen Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung
Abnehmen im Schlaf


Dr. Detlef Pape und andere Ernährungsfachleute haben sie entwickelt: Die „Schlank im Schlaf“-Methode. Die grundlegende Idee dahin: Wer seine Blutzuckerschwankungen unter Kontrolle hält und die Fettverbrennung gezielt fördert, kann auf Dauer gesund abnehmen – insbesondere während des Schlafs. Mit einem solchen Konzept, das den Biorhythmus des Körpers berücksichtigt, steht Detlef Pape nicht alleine da. Sogenannte Stoffwechsel-Diäten gibt es derzeit viele – die Grundprinzipien sind aber ähnlich. Und es scheint, dass sie keine Modeerscheinung sind: Etliche wissenschaftliche Studien geben den Ernährungsfachleuten recht. Wir erläutern die Hintergründe und stellen die bekanntesten Ernährungsprogramme vor. . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)



Warum Bio besser ist:
Neue Nachweismethoden
zeigen: Alternativer Anbau macht Nahrungsmittel vitaler


Keine chemisch-synthetischen Pestizide, artgerecht gehaltene Tiere, besserer Geschmack, gesünderes Obst, Gemüse und Fleisch – so lauten die bekannten (und richtigen) Argumente für Bio. Doch wem die nicht ausreichen, sollte unbedingt weiterlesen: Wissenschaftler haben erstaunliche Methoden entwickelt, die die Vorteile von Bio einmal ganz anders belegen.

Haben Sie schon einmal etwas von einem Futterwahltest gehört? „Bei dieser Art von Versuchen wird Tieren die Gelegenheit gegeben, selbst zwischen biologisch und konventionell angebauten Produkten zu wählen“, erläutert Dr. Alberta Velimirov das Konzept. Die Expertin für Futterwahlversuche am Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Wien hat schon viele Versuchsreihen mit Laborratten gemacht und immer wieder festgestellt, dass die possierlichen Tierchen regelmäßig Bioobst oder -gemüse den konventionell erzeugten Produkten vorziehen.
 Auch andere Wissenschaftler sind mit ihren Versuchen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. So wurde schon vor Jahren bei einem solchen Test Hühnern die Wahl zwischen biologisch und konventionell angebauten Futterrüben gelassen. Die Hühner aus der Gesamtgruppe, die immer schon biologisch ernährt wurden, entschieden sich vom ersten Tag an für ihr gewohntes Biofutter. Und was machten die konventionell aufgezogenen Hühner? Die bevorzugten am ersten Versuchstag die gewohnten konventionellen Futterrüben. Doch irgendwas an diesem Futter muss ihnen nicht gepasst haben:  . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)



Hypnotherapie


Hypnose hat nicht den allerbesten Ruf. Dazu tragen nicht zuletzt Show-Veranstaltungen bei: Effekthascherei steht im Vordergrund und es wird mit den hypnotisierten Menschen gespielt. Doch spätestens seit die Methode auch wissenschaftlich erforscht wird weiß man: Mit Hypnose lassen sich erstaunliche Heilerfolge erzielen.

Menschen in Trance, in einen dämmerigen Halbschlaf zu versetzen, hat eine lange Tradition. Vermutet wird, dass die Methode ihren Ursprung in meditativen und kultischen Handlungen mit religiösem Hintergrund hat. Entwickelt hat sie sich schon vor tausenden von Jahren aus den selbstmeditativen Erfahrungen von Priestern, Heilern und Schamanen.
Diese für manchen etwas unseriös anmutende Vergangenheit war es dann wohl auch, die Wissenschaftler lange Zeit einen großen Bogen um das Hypnotisieren machen ließ. Auch heute stehen noch viele Mediziner dieser Methode skeptisch gegenüber. Denn was in einem hypnosierten Menschen passiert, welche Vorgänge in seinem Gehirn ablaufen, weiß man noch nicht im Detail.
Doch die wissenschaftlich belegten Erfolge lassen den Chor der Kritiker leiser werden. . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)



Pillen, Pasten, Pilze
Asiatische Wundermedizin?


Gesundheit und ein langes Leben – wer wünscht sich das nicht. Für viele faszinierend ist da immer noch der Blick nach China, Japan oder Korea. Denn dort, so vermutet man, sind Gesundheit und Lebensstil enger miteinander verwoben als bei uns. Und in der Tat: So manche Erkenntnisse aus der asiatischen Ernährungsheilkunde lassen auch westliche Wissenschaftler erstaunen. Doch vor übertriebenen Erwartungen sollte man sich hüten: Ein paar Pillen aus geheimnissvollem Algenpulver wiegen keine ungesunde Lebensführung auf. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Trends vor.

Welches gesundheitsfördernde und medizinische Potential in vielen asiatischen Pilzen steckt, hat man hierzulande erst vor einigen Jahren erkannt. In China und Japan hingegen wird zum Beispiel der Shiitake-Pilz schon seit tausenden von Jahren als Nahrungsmittel verzehrt und in der Medizin zu Heilzwecken eingesetzt. In den dortigen Wäldern kommt er wildwachsend vor, doch die meisten käuflich erhältlichen Pilze stammen alle aus Zuchtbetrieben. In Europa wächst der Shiitake . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)




Auf der Suche nach der Lustpille für Sie

Der Wirkstoff heißt Flibanserin und war ursprünglich zur Behandlung von Depressionen vorgesehen, wofür er sich aber nicht eignete. Mehr zufällig wurde entdeckt, dass das Medikament aber das Potential hat, die sexuelle Lust von Frauen zu steigern. In den nächsten Monaten wird sich entscheiden, ob die Libido-Pille für die Frau auf den Markt kommt. Doch Kritiker verweisen auf die Nebenwirkungen. Und vielen passt auch die ganze Richtung nicht: Hier werde aus einem zwischenmenschlichen Problem eine mit Pillen zu behandelnde Krankheit gemacht.

Bei Tierversuchen mit dem Medikament Flibanserin, so die von der Pharmafirma Boehringer Ingelheim erzählte Geschichte, sei ein gesteigerter Sexualtrieb der weiblichen Tiere aufgefallen. Auch die Teilnehmerinnen der sich anschließenden klinischen Tests hätten über eine gesteigerte Libido berichtet. Woraufhin die Firma nicht mehr nach einem Antidepressionsmittel suchte, sondern sich auf die luststeigernden Eigenschaften des neuen Medikaments konzentrierte. Was auch wesentlich interessanter ist, denn eine solche Libido-Pille für Frauen gibt es bislang noch nicht.
Aus Sicht der Pharmafirma sind die Versuche mit dem noch nicht zugelassenen Mittel erfolgreich verlaufen. Wie es in der etwas merkwürdigen Sprache der Wissenschaftler heißt . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)

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