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feminin & fit-Bücher
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Die positive Kraft der Hormone
Natürliches Anti-Aging für Haut und Körper
Weit über 60 Hormone
durchfluten unseren Körper. Ihre Bedeutung wird auch heute noch oft
unterschätzt. Hormone steuern unsere Gefühle und unser Sexualleben.
Doch sie können noch viel mehr: Hormone bestimmen entscheidend unsere
Lebensqualität und Gesundheit – insbesondere in der zweiten
Lebenshälfte macht sich das bemerkbar. Lesen Sie, wie Sie mit einer
hormonfreundlichen Lebensweise die positive Kraft dieser natürlichen
Körperchemie möglichst lange erhalten können.
Die bekanntesten Hormone sind die Sexualhormone vom Typ der Androgene
(z. B. Testosteron) und der Östrogene. Sie spielen bei der
Fortpflanzung eine wichtige Rolle, aber sie erfüllen auch andere
wichtige Aufgaben: Beide Hormongruppen beeinflussen nicht nur
psychische und emotionale Prozesse, sondern sie bestimmen Festigkeit
und Kraft der Muskulatur und damit zum Beispiel die Stabilität des
gesamten Haltungsapparates.
Lange Zeit glaubte man, dass das Wachstumshormon (STH) nur in der
Jugend für eine optimale Entwicklung sorgen würde. Aber mittlerweile
steht fest: Es ist auch im Erwachsenenalter ein unverzichtbares Hormon.
„Es reguliert, wie viel Fett und Magermasse unser Körper aufweist, wie
effektiv das Immunsystem arbeitet und vieles andere mehr“, so Simone
Homm, Ärztin für Innere Medizin im Krankenhaus Bruchsal, die sich schon
seit Jahren mit dem Einfluss der Hormone auf Körper und Psyche
beschäftigt. ... (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)
Gute Öle für die gesunde Küche
Für jeden Zweck das richtige Öl
Das Interesse an
Pflanzenölen für die kalte und warme Küche wächst. Und auch das Angebot
nimmt stetig zu. Doch worauf sollten Sie beim Kauf achten? Welches Öl
schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund? Spielt der
Verwendungszweck eine Rolle? Wir haben uns die wichtigsten Pflanzenöle
einmal näher angesehen.
Bis vor wenigen Jahren waren Sonnenblumen- und Maiskeimöl das Maß aller
Dinge. Bei der Zubereitung von kalten und warmen Speisen durften sie
nicht fehlen. Man konnte sich in dem Glauben wiegen, etwas Gutes für
seine Gesundheit zu tun, denn die beiden Ölsorten enthalten viel
ungesättigte Fettsäure in Form von Omega-6-Fettsäure (Linolsäure).
Auch wenn der Organismus diese Fettsäure braucht – zu viel davon ist
nicht gut. Denn im Übermaß verzehrt, bildet der Körper daraus
Substanzen, die u.a. entzündungsauslösend wirken und das
gefäßschützende HDL-Cholesterin im Blut senken.
Trotz der schlechten Presse in den letzten Jahren – Sonnenblumenöl
steht beim Verbrauch in der Küche immer noch an erster Stelle. Mit
einer der Hauptgründe: Es ist preiswert, ziemlich geschmacksneutral und
kann für die Salatsauce genauso wie für Zubereitungen in der Bratpfanne
genommen werden. Den Ruf, die Gesundheit mehr zu fördern als
Sonnenblumenöl, hat mittlerweile Rapsöl; unter anderem deshalb, weil es
viel weniger Linolsäure enthält. Statt dessen steckt in Rapsöl
reichlich Omega-3-Fettsäure (in Form von Alpha-Linolensäure) und
Ölsäure (über 60 Prozent). Diese Kombination ist es, die in der letzten
Zeit von Ernährungswissenschaftlern immer wieder als gesundheitlich
positiv beurteilt wurde. ... (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)
Was halten Leserinnen von feminin & fit?
"Ich hätte nicht gedacht, dass es eine solche Zeitschrift überhaupt gibt." (Helga B. aus Kassel per Email)
"Insbesondere die kritischen Berichte, die ich so nirgendwo lese, gefallen mir sehr gut" (Elke H. aus Gera am Telefon)
"Schade, dass das Heft nur
viermal im Jahr erscheint. Ich warte immer schon gespannt auf die neue
Ausgabe." (Cornelia K. aus München)
"Auch wenn ich viel im Internet
unterwegs bin, möchte ich die gut recherchierten und wirklich sehr
informativen Berichte nicht mehr missen." (Dr. Vera R. aus Dortmund,
eine langjährige Abonnentin)
"Macht weiter so. Tolle Texte. Sie sind ein Leuchtturm für mich." (Renate A. aus Leipzig per Email)
Ohne Fisch keine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäure
Für viele ist es fast
schon eine Gewissensfrage: Reicht die Omega-3-Fettsäure aus, die in
vielen Pflanzenölen, Leinsamen und Biomilch steckt, und in geringen
Mengen auch in Blattgemüse und einigen Nüssen, um den täglichen Bedarf
zu decken?
In der Regel nicht, so die derzeitige Meinung der Wissenschaft. Und da
helfen auch keine Omega-3-Brote und Omega-3-Hühnereier (die Hühner
werden z. B. mit Leinsamen oder Algen gefüttert). Zwei Portionen
Meerfisch pro Woche sollten noch hinzukommen. Einer der Hauptgründe:
Die zwei wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die im Fisch „pur“
enthalten sind, kann der menschliche Organismus nur in geringem Umfang
aus der in Ölen, Pflanzen, Samen und Nüssen enthaltenen
Alpha-Linolensäure bilden. Die Umwandlungsrate liegt bei rund 10
Prozent.... (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)
So halten Sie Ihr Gedächtnis aktiv
Jeden Tag ein bisschen schlauer
Ging man bis vor einigen
Jahren noch davon aus, dass das menschliche Gehirn nicht trainierbar
ist, so weiß man heute: Auch die kleinen grauen Zellen können fit
gehalten werden. Am liebsten mögen sie richtige Herausforderungen.
Das Gehirn des Menschen birgt noch viele Geheimnisse. Zu kompliziert
und nur schwer durchschaubar sind die Abläufe im Inneren des Schädels.
Doch seit Gehirnaktivitäten mit modernen Apparaten wie den
Kernspintomographen sichtbar gemacht werden können, hat sich unser
Wissen über die kleinen grauen Zellen grundlegend gewandelt. Denn
Gehirnregionen mit erhöhten Aktivitäten lassen sich jetzt farblich
darstellen. Man sieht, wo sich im Gehirn etwas tut, wenn wir denken.
Was auf den ersten Blick nur für Wissenschaftler von Interesse zu sein
scheint, hat zu ganz praktischen Konsequenzen geführt. Mittlerweile
wissen wir nämlich viel besser als noch vor einigen Jahren, wie wir
unser Gehirn fit halten und seine Leistungsfähigkeit steigern können.
Schon länger bekannt ist der grobe Aufbau und die Funktionsweise
unseres Gehirns: Die linke Gehirnhälfte hat sich auf Aufgaben
spezialisiert, die sich mit folgenden Worten umschreiben
lassen: analytisch, logisch, mathematisch, verbale Intelligenz,
konzentrierte Wahrnehmung.
Die rechte Gehirnhälfte nimmt die Welt ganzheitlich war. Hier lauten
die Stichwörter zum Bespiel: passiv, formorientiert, sinnlich,
praktische Intelligenz, Wahrnehmung von Mustern und synthetisch.
Emotionen, Gefühle auf der einen Seite, Logik und Vernunft auf der
anderen Seite. Gerade in der westlichen Welt wird dieser Gegensatz
täglich gelebt. Er zeigt sich zum Beispiel in der Organisation des
Schulwesens: Musische Fächer oder Sport stehen auf der Streichliste
ganz oben, wenn Schulstunden gekürzt werden. Denn diese Fächer umgibt
immer noch der Hauch des Überflüssigen. . . . (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)
Nach Zeckenstich sofort Antibiotika nehmen?
Borreliose-Gefahr: Ärzte raten zu stufenweisem Vorgehen
Zeckenschutzimpfungen
schützen vor FSME, die zur Gehirnhautentzündung führen kann. Doch
bislang gibt es keinen Impfschutz vor der weitaus häufiger auftretenden
Borreliose, die ebenfalls durch Zeckenstiche übertragen wird. Doch wer
schnell und richtig handelt, kann sich in den meisten Fällen die
Krankheit vom Leib halten.
Die gute Nachricht vorweg: In längst nicht jeder Zecke stecken
Borrelien. Eine Studie des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg
ergab, dass nur 15 Prozent der Spinnentiere mit diesen Bakterien
infiziert sind.
Aber auch wer von einer infizierten Zecke gestochen wird, hat eine
recht große Chance, von den Borrelien verschont zu bleiben: Denn nur
bei jedem vierten Menschen mit Stich von einer befallenen Zecke kam es
auch zur Borreliose.
Wer von einer Zecke gestochen wurde, sollte sie möglichst schnell
wieder aus der Haut bekommen (siehe auch Info-Kasten nächste Seite). In
der Regel gehen . . . (Textauszug aus feminin & fit, August 2008)
Die Magie der Farben
Was sie bedeuten,
wie sie wirken und heilen
Farben sind immer und
überall präsent. Unsere Orientierung erfolgt mit ihrer Hilfe. Ob Obst-
oder Kleiderkauf – sie spielen eine überragende Rolle. Farben sind aus
unserem Leben nicht wegzudenken. Seit sie nicht mehr mühsam aus
Früchten, Blüten oder Tierbestandteilen erzeugt werden müssen, sind
sie allgegenwärtig. Denn Farbe ist preiswert geworden. Jeder kann sich
heute purpurrote Kleidung kaufen – noch vor 150 Jahren war das ein
Privileg weniger. Lesen Sie, was die einzelnen Farben bedeuten und wie
sie wirken. Wir haben uns die wichtigsten vorgenommen: Gelb, Violett,
Rot, Orange, Blau und Grün.
Gelb ist die Farbe der Sonne und des Lichts. Gelb steht für Freude,
Licht und Heiterkeit. Gelb strahlt und leuchtet. Mit Gelb wird Energie,
Reife und Fruchtbarkeit assoziiert. Kommunikation, Optimismus und
Offenheit werden ebenfalls mit Gelb in Zusammenhang gebracht.
Im alten China galt Gelb als Farbe der Glückseligkeit, des Ruhms und
der Weisheit. Gleichzeitig verkörperte sie auch Herrschaft und Macht.
Gelbe Gewänder, die mit Safran gefärbt waren, durften nur der Kaiser
und Mönche tragen. Gelb ist eine Gute-Laune-Farbe. Sie wirkt
aufheiternd und erwärmend – und trotzdem wird sie in Umfragen nur von
wenigen Menschen als Lieblingsfarbe genannt. Der Grund dürfte . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)
Rückenfit
Rund zwei Drittel aller Männer und Frauen haben sie gelegentlich oder
dauerhaft – Schmerzen in Nacken, Rücken oder Schultern. Doch wer seine
Muskulatur kräftigt und in Bewegung hält, kann in vielen Fällen das
Übel vertreiben. Die folgenden Übungen helfen Ihnen dabei; drei bis
vier Mal pro Woche jeweils zehn Minuten reichen in vielen Fällen schon
aus. Die Hilfsmittel: Ein Gymnastikband (gibt es in
Sportfachgeschäften), ein Handtuch und eine Isomatte oder Decke. (Es
folgen sechs Seiten mit tollen Übungen, Textauszug aus feminin & fit, November 2008)
Mit der Pille zum falschen Partner?
Orale Verhütungsmittel
verändern bei Frauen den Geruchssinn. Was für die Partnerwahl nicht
ohne Folgen bleibt, sagen Wissenschaftler.
Ist die Pille daran schuld, dass mittlerweile fast jede zweite Ehe
wieder geschieden wird? Auf diesen Gedanken kann zumindest kommen, wer
sich die Forschungsergebnisse einer Studie der Universität Liverpool
ansieht. Denn mit Pille suchen sich Frauen tendentiell unpassende
Männer aus, sagen die Wissenschaftler. Normalerweise fühlen sich Frauen
von Männern angezogen, . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)
Wechseljahresbeschwerden und Regelschmerzen
natürlich behandeln
Klassische
Hormonersatztherapien sind in vielen Arztpraxen immer noch das Mittel
der Wahl bei Beschwerden in den Wechseljahren. Alternative
Behandlungswege werden oft gar nicht in Erwägung gezogen. Wir stellen
sie Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Darunter auch zwei sanfte
Helfer, die bisher eher ein Schattendasein geführt haben:
Yamswurzelpräparate und natürliches Progesteron.
Vor einigen Wochen machte eine Meldung die Runde, die vielen
Befürwortern der Hormonersatztherapien nicht gepasst haben dürfte: Eine
langjährige Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums in
Heidelberg hat nämlich ergeben, dass sich das Risiko, an Brustkrebs zu
erkranken, deutlich erhöht, wenn die Hormonersatztherapie länger als
fünf Jahre dauert.
„Diese Ergebnisse bestätigen Befunde einer amerikanischen und einer
britischen Untersuchung, die in den Jahren 2002 und 2003 Aufsehen
erregten“, sagt der Studienleiter Prof. Wilhelm Braendle. Und er
wiederlegt damit den damals häufig zu hörenden Einwand, die Ergebnisse
der amerikanischen Studien ließen sich nicht auf Deutschland mit seinen
ganz anderen Verschreibungsgewohnheiten übertragen. Trotzdem: Die Befürworter der klassischen Hormonersatztherapie . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)
Schlafstörungen
Wenn die Nacht nicht enden will
Schlafstörungen sind weit
verbreitet. Und sie gelten, wenn sie länger anhalten, als gravierende
Gesundheitsstörung. Der Schlafforscher Professor Zulley von der Uni
Regensburg beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Problem. Er
weiß, wie Betroffene wieder zu ihrem Schlaf finden.
Sie legen sich ins Bett, schlafen, und wachen am nächsten Morgen frisch
und ausgeruht auf . . . So wünscht sich jeder seine wohlverdiente
Nachtruhe. Doch die Realität sieht leider oft anders aus: Viele haben
es schon erlebt, wie quälend und lang eine schlaflose Nacht sein kann.
Schlimm, wenn dieses Problem wiederholt auftritt oder sogar . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)

Ginseng – die Kraft, die aus der Wurzel kommt
Roter Ginseng enthält mehr Wirkstoffe als sein weißer Verwandter
Die Wurzeln der
Ginsengpflanze wurden schon vor 5000 Jahren von chinesischen
Heilkundigen genutzt und galten als Wunderdroge, die nur den
Mächtigsten vorbehalten waren. Ginseng wächst hauptsächlich in den
Bergwäldern Chinas und Koreas. Aber auch in Europa hat der Anbau
mittlerweile Fuß gefasst.
Die Pflanze ist eher unscheinbar mit einem knapp einen Meter langen
Stängel, an dessen Ende sich sechs fingerförmige Blätter entfalten. Die
Verästelungen der langen Wurzel erinnern an Kopf, Arme, Rumpf und Beine
oder das Gewand eines Menschen. „Die Chinesen gaben ihr daher den Namen
jenshen (Ginseng) – das bedeutet Menschenwurzel und setzt sich zusammen
aus shen, Seele, und jen Gestalt des Menschen“, so der Ginseng-Experte
und Mediziner Dr. Wolfgang Grebe. Im Reich der Mitte war der Gebrauch
von Ginseng Kaisern und den höchsten Würdenträgern des Staates
vorbehalten. Dieses Privileg hielt sich über Jahrtausende. In Europa
wurde die Wurzel in der Mitte des 9. Jahrhunderts durch die Araber
bekannt. Das Wissen um die Heilkraft ging aber wieder verloren. Auf
wachsende Nachfrage in Europa . . . (Textauszug aus feminin & fit, November 2008)
Zahnseide: Der große Pflegeflop
Seit Jahren wird das „Fädeln“ empfohlen – doch ob es den Zähnen überhaupt nützt, ist völlig offen
Aktuelle wissenschaftliche
Studien bringen es jetzt ans Tageslicht: Der landauf, landab lautstark
propagierte Gebrauch von Zahnseide ist ohne messbaren Nutzen. Weder
verhindert Zahnseide Karies noch gibt es wissenschaftlich stichhaltige
Beweise, dass mit der Fädelei Zahnfleisch- und andere Erkrankungen
unterbunden werden können.
In den meisten Prophylaxe-Abteilungen von Zahnarztpraxen gehört die
Empfehlung an die Patienten, doch bitte täglich Zahnseide zu benutzen,
zum Standard-Ermahnungs-Repertoire. Doch wer bisher glaubte, solche
Empfehlungen seien mit vielen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen
untermauert, muss enttäuscht werden: Es gibt diese Untersuchungen nicht
und es hat sie auch nie gegeben.
„Entdeckt“ wurde diese erstaunliche Lücke kürzlich von Wissenschaftlern
aus den USA, Kanada und Brasilien. Sie haben weltweit in Datenbanken
nach Belegen für die Wirksamkeit von Zahnseide gesucht – und wurden
nicht fündig. Ihr ernüchterndes Ergebnis: „Zur Wirksamkeit von
Zahnseide bei Erwachsenen und zur Vorbeugung anderer Probleme wie
Zahnfleischerkrankungen fanden sich keine Studien“, heißt es
zusammenfassend in einer Veröffentlichung des Instituts für Qualität
und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) aus Köln. Und weiter
an anderer Stelle: „Auch wenn allgemein stark empfohlen wird, die Zähne
täglich zusätzlich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen,
ist nicht belegt, dass diese Art der Zahnpflege für Menschen mit guter
Zahngesundheit einen großen Unterschied bedeutet.“
Mit Kindern waren Untersuchungen gemacht worden . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Cosmeceuticals
Wenn der Arzt zum
Cremetopf greift
Schon lange herrscht im
Cremeregal absolute Übersättigung: Zig tausend bunte Tuben, Flakons und
Flaschen locken mit abenteuerlich klingenden Anti-Age-Inhaltsstoffen,
komplizierten Pflegekonzepten und oft ziemlich waghalsigen Slogans.
Verwirrung total. Die Rettung bieten jetzt die Halbgötter in Weiß:
Dermatologen entwickeln Hautpflegeprodukte.
Ärzte stehen für Kompetenz, Vertrauen und Sicherheit. Sollte sich
dieser Vertrauensvorschuss nicht auf eine andere Branche übertragen
lassen? Einige Dermatologen sind diesen Schritt gegangen und habe sich
mit der Kosmetik vermählt. Das macht Sinn, schließlich haben beide
Bereiche die gleiche Leidenschaft: Haut. Selbige möglichst lange
möglichst gesund, jung und strahlend schön zu erhalten ist erklärtes
Ziel der Verbindung, aus der mittlerweile auch Produkte hervorgegangen
sind. Sie sind ein Mix aus Medizin und Kosmetik . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Wie sich Stress und Streit vermeiden lassen
Liebe in unruhigen Zeiten
Das Leben ist stressiger geworden in den letzten
Jahren; die Belastungen nehmen zu. Männer leiden darunter, aber auch
Frauen. Trotz aller Gleichberechtigungsparolen – die Doppelbelastung
ist so aktuell wie eh und je: Wenn zum Job (vielleicht sogar mit
wöchentlich wechselnden Arbeitszeiten) die tägliche Arbeit im Haushalt
hinzukommt und auch noch Kinder Aufmerksamkeit und Betreuung verlangen,
kann es auf Dauer ungemütlich werden. Solche Situationen machen krank,
im wahrsten Sinne des Wortes: Herzinfarkt und Schlaganfall sind schon
lange kein „Privileg“ mehr der Männer. In solchen Lebenslagen heißt
das Zauberwort „Organisation“. Und viele Frauen haben sich wahrlich zu
Expertinnen in der Bewältigung der vielen Pflichten und Aufgaben
entwickelt. Hinzu kommt: Da in einer Partnerschaft niemand mehr
automatisch für bestimmte Aufgaben zuständig ist, muss alles besprochen
und ausgehandelt werden. Die moderne Partnerschaft kommt nicht mehr
ohne Terminkalender und Verhandlungsgeschick aus. Wenn dann noch der
Arbeitsplatz . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Perspektiven für einen gesunden Stoffwechsel
Richtig entschlacken und entgiften
Gönnen Sie Ihrem Körper
mal etwas Neues und geben Sie dem Stoffwechsel einen Kick. Holen Sie
ihn aus seiner Ernährungs-Routine heraus und legen Sie die Basis für
ein gesünderes Leben. Wie Sie das erreichen können? Wir stellen Ihnen
eine Vielzahl von Methoden vor und versprechen Ihnen: Auch für Sie ist
garantiert etwas dabei.
Sie können mit einem harten Einschnitt beginnen, quasi mit einem
Paukenschlag: Fasten nennt sich die Methode. Sie ist in allen Kulturen
zu finden – oft mit einem religiösem Hintergrund. Doch ganz gleich, wie
der zeitweise Nahrungsentzug begründet wird, abrupt auf die
Essbremse zu treten, kann für einen ansonsten gesunden Organismus eine
sinnvolle Herausforderung sein. Fastenärzte sind selbst immer wieder
erstaunt, wie schnell sich Blut- und Leberwerte und andere Messdaten
verbessern. Wer in der Nachfastenzeit die ärztlichen Ratschläge
beherzigt und bei seiner Ernährung und seinem Freizeitverhalten nicht
wieder in alte Gewohnheit abgleitet – zu viel und falsches Essen, wenig
Bewegung –, kann von diesen Erfolgen lange profitieren. Mehr zu den
verschiedenen Fastenmöglichkeiten auf den nächsten Seiten.
Doch die eigenen Ernährungsgewohnheiten können Sie auch weniger abrupt
umstellen. Die Merkregel ist im Prinip ganz einfach . . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Wie entgifte ich
meinen Körper?
Es gibt Stichworte, die spielen in der täglichen schulmedizinischen
Praxis keine allzu große Rolle. „Entgiftung“ oder auf Neu-Deutsch
„Detoxikation“ gehören dazu. Mediziner aus dem Umfeld der
Naturheilkunde hingegen halten bei vielen Krankheiten und Beschwerden
(z. B. Allergien, Hauterkrankungen, Asthma oder Rheuma) eine Stärkung
der Entgiftungsfähigkeit des Körpers für notwendig. Ohne Entgiftung sei
alles medizinische Handeln nur ein Kurieren an Symptomen. Sich
entgiften zu können, macht den menschlichen Organismus überlebensfähig.
Jede einzelne Zelle besitzt diese Fähigkeit. Die Entgiftungsleistung
lässt zwar mit zunehmendem Alter nach. Doch dieser Rückgang kann
verlangsamt werden, wenn wichtige Entgiftungsorgane wie z. B. Leber und
Nieren in ihrer Funktionsfähigkeit gestärkt werden. Davon profitiert
dann auch der Gesamtorganismus. Die Entgiftungsfähigkeit des Körpers
wird zum Beispiel . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Interview mit dem Gesundheitsunternehmer Dr. Peter Jentschura
„Gesünder leben durch basenbildende Ernährung“
Seit mehr als 25 Jahren
befasst sich Dr. h. c. Peter Jentschura mit naturwissenschaftlichen
Forschungen zum Thema Körperchemie mit dem Schwerpunkt Verschlackung
und Entschlackung. Der Firmengründer und Geschäftsführer der Jentschura
International GmbH in Münster ist gelernter Drogist, Industriekaufmann
und erfolgreicher Buchautor.
1. Kann man wirklich sagen, dass sich viele
Zivilisationskrankheiten auf falsche Ernährung zurückführen lassen?
Dr. Jentschura: Ja, durchaus. Eine unausgewogene Ernährung kann
zahlreiche Zivilisationskrankheiten begünstigen oder sogar hervorrufen.
Gekoppelt mit Alkohol, Nikotin, mangelnder Bewegung, Stress und Ängsten
entsteht im Körper rasch ein gefährlicher Giftcocktail, der zu einer
chronischen Übersäuerung des Organismus, zu Substanzverzehr, zu
Strukturschäden oder zu Ablagerungen führen kann. Mögliche Folgen sind
unter anderem Bluthochdruck, Übergewicht, Arteriosklerose, Osteoporose,
Gicht, Cellulite, Haarausfall, Allergien, Diabetes, Neurodermitis und
andere Hautkrankheiten.
2. Was sind die größten Ernährungssünden?
Dr. Jentschura: Die größte Ernährungssünde besteht darin, dass sich
viele Menschen bei der Auswahl und der Zusammensetzung ihrer Mahlzeiten
keine Gedanken machen . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Wissenschaftler stellen Wirksamkeit der
HPV-Impfung in Frage
Seit Herbst 2006 können
sich Mädchen und Frauen in Deutschland gegen Humane Papillom-Viren
(HPV) impfen lassen. Diese Impfung wurde als medizinischer Durchbruch
im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs gefeiert. Seit dieser Zeit wird
aber auch über mögliche Nebenwirkungen, die Kosten der Impfung sowie
die Werbe-Kampagne für die Impfung intensiv diskutiert. Vor kurzem
stellte auch eine Gruppe von Wissenschaftlern öffentlich die
Wirksamkeit der Impfung in Frage.
Ob die Impfung überhaupt das leistet, was sie verspricht, wurde kaum
hinterfragt. Gerade die entscheidende Frage der Wirksamkeit, im Sinne
einer Senkung der Neuerkrankungen an Gebärmutterhalskrebs, ist bisher
nicht ausreichend geklärt worden“, so die 13 Frauen und Männer der
Wissenschaft in einem offenen Brief . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)

Wellness-, Fitness- und Light-Produkte
Verführung zum Weiteressen
In der bunten Welt der
Wellness-, Fitness- und Lightprodukte wimmelt es nur so von
Halbwahrheiten. Die Verpackungen signalisieren Gesundheit und ein Leben
ohne Übergewicht. Doch dauerhaft schlank machen diese Produkte nicht.
Ganz im Gegenteil, wie wissenschaftliche Studien zeigen.
Geht man nach den von einigen Lebensmittelfirmen bevorzugten
Produktverpackungen, müsste Abnehmen eigentlich ganz leicht sein. Denn
die vielen schlanken und taillierten Plastikflaschen, die seit einiger
Zeit die Regale der Lebensmittelläden bevölkern, sollen ja
signalisieren: Kauf mich, denn mein Inhalt bringt dir, was meine
Verpackung schon hinter sich hat – weniger Umfang und mehr
Leichtigkeit. Schlanke, weibliche Silhouetten zieren zum Beispiel auch
Cornflakes-Verpackungen. Dazu gesellen sich Abbildungen von gesundem
Korn und fitten Blumen. Doch sind die Nahrungsmittel aus der Wellness-,
Fitness-Light-Du-Darfst-Ecke wirklich der Weg zu mehr Gesundheit und
einer schlanken Linie?
Die Wissenschaftlerin Kelly Geyskens von der Katholischen Universität
Leuven in den Niederlanden hat zu dieser Frage mehrere Experimente
gemacht – und entdeckte erstaunliche Zusammenhänge.
Zwei Gruppen wurden im Rahmen eines Geschmackstests – so hatte man es
den Teilnehmern gesagt – Low-fat-Chips vorgesetzt. Vor dem Genuss der
mit wenig Fett gebackenen Chips stand etwas Arbeit: Die Teilnehmer
mussten einen „Sprachtest“ absolvieren. In der einen Gruppe mussten
Sätze mit positiven und gesundheitsbezogenen Wörtern („Jogging“,
„lachen“, „Früchte“, „Sport“, „Vitamine“ etc.) gebildet werden. In der
anderen Gruppe waren die Wörter neutral und hatten nichts mit
Gesundheit zu tun.
Das Ergebnis: In der „Gesundheitsgruppe“ wurden viel mehr Low-fat-Chips gegessen als in der neutralen Gruppe.
Das Testergebnis dürfte alle Marketingverantwortlichen in der
Ernährungsindustrie glücklich stimmen – und sollte bei jedem
Verbraucher die Alarmglocken schrillen lassen: Die Versuchung . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Wellness, Fitness, Light:
Viele Produkte holen sich eine rote Ampel
Mehr Fitness und mehr Leistungsfährigkeit –
immer häufiger sollen Lebensmittel nicht nur schmecken und satt machen,
sondern auch für ein gutes Lebensgefühl zuständig sein. Die
Verpackungen sind verführerisch gestaltet – der Inhalt dagegen oft
enttäuschend und gar nicht zum gesunden Image passend. So sind zum
Beispiel viele der sich fit gebenden Frühstücks-Cornflakes mit einer
dicken Zuckerschicht überzogen (damit sie beim Zubeißen schön knacken
und sich frisch und gesund anhören). Wir bringen . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Light extrem: So lässt sich Wasser teuer verkaufen
Wer hätte das gedacht: dank einfallsreicher Lebensmittelchemiker lässt
sich auch Sahne ersetzen. Das Ergebnis heißt „Kochen mit Finesse“ und
sieht in etwa so aus wie das Original, hat aber eine cremigere
Konsistenz. Nur Geruch und Geschmack sind noch „verbesserungsfähig“.
Aber was heißt bei einer solchen Chemiemixtur aus Stabilisatoren,
Zucker, Aroma, Farbstoff und anderen Ingredienzien schon
verbesserungsfähig – das Ergebnis ist und bleibt ein fade schmeckendes
Kunstprodukt.
Beworben wird „Kochen mit Finesse“ mit dem Argument, im Gegensatz zu Sahne . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Trend: Bio- statt nur Naturkosmetik
Mehr Transparenz durch neue Zertifikate
Natur-Schönheiten sind en
vogue. Ob beim Makeup oder in Sachen Pflege. Das Motto: An meine Haut
lasse ich nur – alles made by Mutter Natur. Denn Phyto-Power pflegt die
Haut, ist Balsam für die Seele und derzeit der Hit im Cremetopf. Doch
wieviel Natur, vielleicht sogar in Bioqualität, in Naturkosmetik
steckt, ist oft ein Rätsel. Herstellerneutrale Kosmetik-Zertifikate
sollen jetzt Verbrauchern Klarheit und Sicherheit bringen.
Die Beauty-Branche wächst und gedeiht. Nicht nur was die Umsätze
angeht. Vor allem die Wirkstoffe spießen dieser Tage aus der Erde.
Wörtlich gemeint: Natürliche Wirkstoffe lösen chemische Kosmetika ab.
Der Grund: Glitzernd weiße und ultra geschmeidige Cremes sehen zwar
hübsch aus. Nutzen tut das in den meisten Fällen jedoch höchstes ihrem
Verkauf, nicht aber der Haut. Chemische High-Tech-Pflege und
Mega-Versprechen . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Streitkultur: Besser ohne Verlierer
Wie Sie endlosen Streitspiralen
aus dem Weg gehen
Du, ich, wir – diese Worte
spielen eine bedeutende Rolle, wenn Paare nicht einer Meinung sind.
Trotz aller sinnvollen Routine und über die Jahre eingeübter
Verhaltensweisen kann es immer wieder zu längerdauernden Diskussionen
kommen. Und dann geht es oft recht schnell nicht mehr um „die Sache“,
sondern um tieferliegende Probleme. Solche Grundsatzdiskussionen machen
alles noch komplizierter. Doch mit einigen einfachen Regeln lassen sich
für die meisten Alltagskonflikte Lösungen finden.
Es sind immer wieder die gleichen Themen, über die Paare diskutieren
oder streiten: Geld, Verwandtschaft, Arbeitsteilung im Haushalt oder
Kindererziehung. Wenn es gut läuft, lassen sich die Fragen und Probleme
schnell klären.
Zum Problem werden solche Themen erst dann, wenn sie immer wieder auf
die Agenda kommen und regelmäßig Anlass für Meinungsverschiedenheiten
sind. Lösungen kommen dann eher zufällig zustande; sie sind kein von
beiden Seiten akzeptiertes Ergebnis einer Diskussion. Aber auch das
kann eintreten: Weil einer oder beide Partner sich nicht immer wieder
über die gleichen Themen unterhalten oder gar streiten wollen, geht man
den strittigen Themen aus dem Weg. Und so entstehen schnell immer
größer werdende Schweigekreise. Die Partner entfernen sich immer weiter
voneinander. Man lebt zusammen und hat sich trotzdem nichts mehr zu
sagen. . . .( Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)

Homöopathische Behandlungen
besser als Schulmedizin
Wohl kaum ein Bereich in
der Medizin ist so von Emotionen durchwoben wie die Homöopathie. Der
Hauptgrund: Es kann bisher nicht erklärt werden, wie die hochverdünnten
Arzneimittel überhaupt wirken sollen. Doch solche Erklärungen braucht
man auch nicht unbedingt. Prof. Dr. Claudia Witt vom Berliner
Universitätsklinikum Charité geht einen ganz anderen Weg. Sie
beschäftigt sich mit der Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen – und
hat erstaunliche Entdeckungen gemacht.
Wer sich mit Homöopathen unterhält, wird viel von Erfolgen und auch von
Misserfolgen erfahren. Längst nicht jede Behandlung schlägt an, es wird
probiert und gesucht. Ihnen geht es da nicht anders als
Schulmedizinern. Gerade im Bereich der chronischen, sich schon über
Jahre hinziehenden Krankheiten, ist der Heilungserfolg oft nicht
sicher; zu vielschichtig können die Ursachen und
Hintergründe der Krankheit sein. Sicherheit gibt es in der Medizin
nicht. Sie ist immer noch Heilkunst. Doch während die Heilungserfolge
der Schulmediziner ihrem Können und der eingesetzten Medizin
zugerechnet werden, müssen erfolgreich behandelnde Homöopathen immer
noch damit rechnen, als halbe Scharlatane hingestellt zu werden.
Erfolgreich homöopatisch behandeln? Das ginge gar nicht, so die Gegner
dieser Medizinrichtung, weil sehr hochverdünnte Homöopathika gar keinen
Wirkstoff enthielten. Und wo kein Wirkstoff sei, könne auch nichts
wirken. Und damit auch keine Krankheit geheilt werden. Wer als Patient
eine homöopathische Behandlung erfolgreich beende, so die Logik der
Homöopathiegegner, hätte sich den Weg zum Homöopathen sparen können,
denn er wäre ohnehin wieder gesund geworden. . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2009)
Bringen Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung
Abnehmen im Schlaf
Dr. Detlef Pape und andere
Ernährungsfachleute haben sie entwickelt: Die „Schlank im
Schlaf“-Methode. Die grundlegende Idee dahin: Wer seine
Blutzuckerschwankungen unter Kontrolle hält und die Fettverbrennung
gezielt fördert, kann auf Dauer gesund abnehmen – insbesondere während
des Schlafs. Mit einem solchen Konzept, das den Biorhythmus des Körpers
berücksichtigt, steht Detlef Pape nicht alleine da. Sogenannte
Stoffwechsel-Diäten gibt es derzeit viele – die Grundprinzipien sind
aber ähnlich. Und es scheint, dass sie keine Modeerscheinung sind:
Etliche wissenschaftliche Studien geben den Ernährungsfachleuten recht.
Wir erläutern die Hintergründe und stellen die bekanntesten
Ernährungsprogramme vor. . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)
Warum Bio besser ist:
Neue Nachweismethoden
zeigen: Alternativer Anbau macht Nahrungsmittel vitaler
Keine
chemisch-synthetischen Pestizide, artgerecht gehaltene Tiere, besserer
Geschmack, gesünderes Obst, Gemüse und Fleisch – so lauten die
bekannten (und richtigen) Argumente für Bio. Doch wem die nicht
ausreichen, sollte unbedingt weiterlesen: Wissenschaftler haben
erstaunliche Methoden entwickelt, die die Vorteile von Bio einmal ganz
anders belegen.
Haben Sie schon einmal etwas von einem Futterwahltest gehört? „Bei
dieser Art von Versuchen wird Tieren die Gelegenheit gegeben, selbst
zwischen biologisch und konventionell angebauten Produkten zu wählen“,
erläutert Dr. Alberta Velimirov das Konzept. Die Expertin für
Futterwahlversuche am Forschungsinstitut für biologischen Landbau in
Wien hat schon viele Versuchsreihen mit Laborratten gemacht und immer
wieder festgestellt, dass die possierlichen Tierchen regelmäßig Bioobst
oder -gemüse den konventionell erzeugten Produkten vorziehen.
Auch andere Wissenschaftler sind mit ihren Versuchen zu ähnlichen
Ergebnissen gekommen. So wurde schon vor Jahren bei einem solchen Test
Hühnern die Wahl zwischen biologisch und konventionell angebauten
Futterrüben gelassen. Die Hühner aus der Gesamtgruppe, die immer schon
biologisch ernährt wurden, entschieden sich vom ersten Tag an für ihr
gewohntes Biofutter. Und was machten die konventionell aufgezogenen
Hühner? Die bevorzugten am ersten Versuchstag die gewohnten
konventionellen Futterrüben. Doch irgendwas an diesem Futter muss ihnen
nicht gepasst haben: . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)
Hypnotherapie
Hypnose hat nicht den
allerbesten Ruf. Dazu tragen nicht zuletzt Show-Veranstaltungen bei:
Effekthascherei steht im Vordergrund und es wird mit den hypnotisierten
Menschen gespielt. Doch spätestens seit die Methode auch
wissenschaftlich erforscht wird weiß man: Mit Hypnose lassen sich
erstaunliche Heilerfolge erzielen.
Menschen in Trance, in einen dämmerigen Halbschlaf zu versetzen, hat
eine lange Tradition. Vermutet wird, dass die Methode ihren Ursprung in
meditativen und kultischen Handlungen mit religiösem Hintergrund hat.
Entwickelt hat sie sich schon vor tausenden von Jahren aus den
selbstmeditativen Erfahrungen von Priestern, Heilern und Schamanen.
Diese für manchen etwas unseriös anmutende Vergangenheit war es dann
wohl auch, die Wissenschaftler lange Zeit einen großen Bogen um das
Hypnotisieren machen ließ. Auch heute stehen noch viele Mediziner
dieser Methode skeptisch gegenüber. Denn was in einem hypnosierten
Menschen passiert, welche Vorgänge in seinem Gehirn ablaufen, weiß man
noch nicht im Detail.
Doch die wissenschaftlich belegten Erfolge lassen den Chor der Kritiker leiser werden. . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)
Pillen, Pasten, Pilze
Asiatische Wundermedizin?
Gesundheit und ein langes
Leben – wer wünscht sich das nicht. Für viele faszinierend ist da immer
noch der Blick nach China, Japan oder Korea. Denn dort, so vermutet
man, sind Gesundheit und Lebensstil enger miteinander verwoben als bei
uns. Und in der Tat: So manche Erkenntnisse aus der asiatischen
Ernährungsheilkunde lassen auch westliche Wissenschaftler erstaunen.
Doch vor übertriebenen Erwartungen sollte man sich hüten: Ein paar
Pillen aus geheimnissvollem Algenpulver wiegen keine ungesunde
Lebensführung auf. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Trends vor.
Welches gesundheitsfördernde und medizinische Potential in vielen
asiatischen Pilzen steckt, hat man hierzulande erst vor einigen Jahren
erkannt. In China und Japan hingegen wird zum Beispiel der
Shiitake-Pilz schon seit tausenden von Jahren als Nahrungsmittel
verzehrt und in der Medizin zu Heilzwecken eingesetzt. In den dortigen
Wäldern kommt er wildwachsend vor, doch die meisten käuflich
erhältlichen Pilze stammen alle aus Zuchtbetrieben. In Europa wächst
der Shiitake . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)
Auf der Suche nach der Lustpille für Sie
Der Wirkstoff heißt
Flibanserin und war ursprünglich zur Behandlung von Depressionen
vorgesehen, wofür er sich aber nicht eignete. Mehr zufällig wurde
entdeckt, dass das Medikament aber das Potential hat, die sexuelle Lust
von Frauen zu steigern. In den nächsten Monaten wird sich entscheiden,
ob die Libido-Pille für die Frau auf den Markt kommt. Doch Kritiker
verweisen auf die Nebenwirkungen. Und vielen passt auch die ganze
Richtung nicht: Hier werde aus einem zwischenmenschlichen Problem eine
mit Pillen zu behandelnde Krankheit gemacht.
Bei Tierversuchen mit dem Medikament Flibanserin, so die von der
Pharmafirma Boehringer Ingelheim erzählte Geschichte, sei ein
gesteigerter Sexualtrieb der weiblichen Tiere aufgefallen. Auch die
Teilnehmerinnen der sich anschließenden klinischen Tests hätten über
eine gesteigerte Libido berichtet. Woraufhin die Firma nicht mehr nach
einem Antidepressionsmittel suchte, sondern sich auf die
luststeigernden Eigenschaften des neuen Medikaments konzentrierte. Was
auch wesentlich interessanter ist, denn eine solche Libido-Pille für
Frauen gibt es bislang noch nicht.
Aus Sicht der Pharmafirma sind die Versuche mit dem noch nicht
zugelassenen Mittel erfolgreich verlaufen. Wie es in der etwas
merkwürdigen Sprache der Wissenschaftler heißt . . . (Textauszug aus feminin & fit, Februar 2010)

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